KALENDER: (e)at_work trifft Teampony 2011

18. März 2011 by

KALENDER 2011

MÄRZ

Mittwoch, 23.03. 19.00h Vortrag TIERE im Mehringhof (Agnes, Joy, …)

MAI

Mittwoch, 18.05. 19.00h Vortrag TIERE im Mehringhof (Agnes, Janine, Joy, …)

JUNI

Im Juni ist schlecht: 01.-12. 6 und 14.-18.6, 24.-30.06. und Janine kann nur am Wochenende

Sonntag, 19.06. alle Arbeitstreffen 0.3 ORGA/KONTAKTAUFNAHME

(alternativ 20.-23.06., dann aber ohne Janine)

Denkbar:         – Vorhaben überdenken/schärfen/planen, Aufgaben verteilen

JULI

Im Juli ist schlecht: 01.-10.07. und 16.-31.07.

11.-15.07. alle ARBEITSZEITRAUM 1

Denkbar:         – Einstieg in die Kontaktaufnahme/erster Entwurf der Tischgesellschaften/ Dokumentation einer ersten Tischgesellschaft

– in Braunschweig/Wolfsburg

AUGUST

Anfang August passt!

Vom . 01. bis 05.08. hat Janine den Galerieraum im Flutgraben e.v. für uns klargemacht.

Flutgraben: 01.-05.08. alle ARBEITSZEITRAUM 2

Denkbar:         – Weiterentwicklung/Tischgesellschaft dokumentieren/konzipieren

– Anträge Fleetstreet und Hamburger Senat entwerfen

(Es könnte notfalls auch noch etwas länger nach hinten gehen (und dann später anfangen), dann aber ohne Janine. Bspw. 01.- 10.08. oder 03.-09.08.)

SEPTEMBER

Denkbar:         – Tischgesellschaft dokumentieren (für Exchange Radical Moments)

– Anträge entwerfen

Präsentation beim Performer Stammtisch?

bspw. im Rahmen einer öffentlichen Tischgesellschaft – Science meets Performers oder Activists meet Performers

OKTOBER

Antrag Fleetstreet Theater Hamburg für mind. 2 Monate Residenz 2012

(http://www.fleetstreet-hamburg.de/), nur denkbar mit Drittmittelförderung, bspw. Hamburger Senat (Deadline Oktober 2011)

NOVEMBER

Eventuell 11.11.2011 Zusammenführung der Reflexionen aller beteiligten Tischgesellschaften im Flutgraben (im Rahmen von Exchange Radical Moments)

Protokoll FÖRDERUNG: (e)at_work trifft Teampony (28.02.2011)

18. März 2011 by

FÖRDERUNG

Antrag Fleetstreet Theater Hamburg für mind. 2 Monate Residenz 2012

http://www.fleetstreet-hamburg.de/

Nur mit Drittmitteln, bspw. Hamburger Senat (Deadline Oktober 2011)

(Deadline Fonds Darstellende Künste am 01.08.2012,

„Projektanträge, die zum Zeitpunkt der Kuratoriumssitzung über keinerlei Drittfinanzierung verfügen, haben keine Chancen auf Förderung durch den Fonds Darstellende Künste“!)

Dokumentation und spätere Präsentation bei der Riesentischgesellschaft im Rahmen von Exchange Radical Moments (http://www.fabrikanten.at/index.php?depth=2&link=1&pro_id=93) am 11.11.2011 im Flutgraben ?

Präsentation beim Performer Stammtisch (September 2011) ?

Bewerbung bei Play! Leipzig im Juni 2012 ?

Präsentation für das @work network: z. Thema „Civilisation“/als Beitrag der „Intervention Group“ 2011-2012 ?

Protokoll THEMEN: (e)at_work trifft Teampony (28.02.2011)

18. März 2011 by

THEMEN:

– Einmischung in die Tischgesellschaften z. Thema „Wie soll man kooperieren?“ – Dokumentation und spätere Präsentation bei der Riesentischgesellschaft im Rahmen von Exchange Radical Moments (http://www.fabrikanten.at/index.php?depth=2&link=1&pro_id=93) am 11.11.2011 im Flutgraben

– Vorschlag: WissenschaftlerInnen einladen/“Begegnung“ der Diskurse

Nachtrag: Agnes hat einen wunderbaren Veranstaltungshinweis für den Zeitraum März bis Mai geschickt http://berta-online.org/ (siehe auch Kalender, unten)

– Einladung: Arbeitstreffen im Flutgraben, Berlin Anfang August

Nachtrag: Janine hat einen Zeitraum für uns reserviert. Vorstandskollege Sönke hat auch Zeit zum Tier gearbeitet, im Kontext von Tier und Tisch kommt unser selbstorganisiertes Kollaborationsprojekt positiv angenommen.

– Vorschlag Julia und Ines: Activists meet Performers

Diskussion d. Formen/Strukturen von Widerstand:

Erweiterung des Kommunikations-Spektrums,

Geschwindigkeiten/Dynamiken variieren,

Körperwissen anwenden (Kontaktimpro, Tanz),

Körpervolumen/Ton statt Sprechgesang (iii),

Status des Körpers als Objekt

– Einladung: Tischgesellschaft als Picknick auf Schloss Wolfsburg

– Vorschlag: Demo gegen Rechts am Samstag, 04. Juni als Gelegenheit für ein Treffen mit anschließender Aktion in Braunschweig/Wolfsburg

Nachtrag: leider ist Joy beim Arena Festival in Erlangen, Julia und Janine müssen am Freitag, bzw. am Freitag und am Samstag arbeiten…

– Vorschlag: Choreographie für PerformerInnen „Begegnung“ aus den Elementen: 1) Kniefall/Verbeugung, 2) Gesicht verhüllen, 3) etwas streuen

… denkbar als erste Aktion der Gruppe „Kontaktaufnahme 1“ (siehe unten)

– Vorschlag: „heuristische“ Unterteilung in zunächst 2 Arbeitsgruppen, die jeweils eine Präsentation/Vorbereitung für ein Treffen übernehmen, bzw. (besser) jeweils einen ersten oder zweiten Abschnitt unserer Arbeitstreffen:

Gruppe 1 „Kontaktaufnahme Körper“: Julia, Ines, André, Joy (Activists meet Performers, Choreographie „Begegnung“, vom Töten und Streicheln)

Gruppe 2 „Kontaktaufnahme Medien und Diskurs“: Agnes, Julia, Janine (Recherche, Ambivalenz, Hybride, das TIER, die FRAU, das FLEISCH, die KATZE, Navigation und Orientierung im Raum, Moby DICK und die RAF)

Diesen Ansätzen entsprechende denkbare Themen für unsere Arbeitstreffen/öffentliche oder nicht-öffentliche Tischgesellschaften:

“Scientists meets Performers” und “Activists meet Performers “

– Ziel: Verschränkung beider Unternehmen

– Vorschlag:

Arbeitszeitraum 1 im Juli (siehe Termine, unten) in Wolfsburg – Einstieg

Arbeitszeitraum 2 im August (siehe Termine, unten) in Berlin – Weiterentwicklung

– Entscheidung: Zeitplan und Protokoll werden auf unserem BLOG „Das aktuelle Biest“ veröffentlicht und stehen allen AutorInnen zur weiteren transparenten Bearbeitung zur Verfügung (https://dasaktuellebiest.wordpress.com/

Die unerträgliche Niedlichkeit der Otter

20. Januar 2011 by

Auf www.dailyotter.org kann sich jeder seinen täglichen Schuß Otter abholen.

Du willst es doch auch.

Quote of the Day: Descartes‘ „beast-machine“

18. Juli 2010 by
Just another bird machine: Descartes

Just another bird machine: Descartes

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„If Brutes, as Learned Bards of late would prove,

Are only Engines, and like Clock-work move,

Say, how my dearest Bird, my charming Dove,

Knows that destructive Ill, has sense of love?“

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The quote has been taken from “The Turtle, an Elegy, by Clarissa” in The Gentleman’s Journal, or the Monthly Miscellany, III, published in August 1694 (p. 222).  The poem is a reaction to Descartes’ notion of animals being nothing more than spirit-less machines. The author wants to point out that he or she does believe in the existence of an an animal soul, that they are capable of emotions.

This idea of the „beast-machine“, however, had a great impact on how animals were regarded and treated in Europe throughout the 18th and 19th century. It allowed scientists to mistreat animals for scientific experiments without having to care about issues of emotion or pain. Thus a very common method of anatomic research in the 18th and 19th century was vivisection, i.e. cutting open animal bodies while they were still alive.

It has been argued amongst scholars whether Descartes himself might not have been convinced that human beings were machines as well, just like later Julien Offray de la Mettrie wrote in his famous book L’homme machine. If so, Descartes must nonetheless have feared the harsh reaction by the church, like towards his friend Galileo Gallilei, so that he might have suppressed the idea and hid it from the public. This way he only allowed animals to be soulless, whilst leaving space for the superiority and god-like appearance of the human race.

Ian Miller: (De)constructing hybrids and chimeras

18. Juli 2010 by
Green Dog Trumpet, 1978

Green Dog Trumpet, 1978

Lion Kisses

10. Juli 2010 by

Der Waschbärenflüsterer – Tiere schaffen Arbeitsplätze und kurbeln Wirtschaft an (Nachtrag zum Ende der Katzenklappe)

5. Juli 2010 by

In den USA scheint weniger die Katzenklappe in Gefahr, sondern ein wirtschaftlich wichtiges Konsumgut. Zwei Waschbären haben sich direkt an die Quelle des Glücks begeben – den Pepsi-Automaten. Auf der Suche nach Cargo wurden sie zum selbigen – Münzen rein, Waschbär raus. Zero Pepsi.  Natürlich löste auch dies Angst aus, aber keine Spur von Panik oder Ratlosigkeit – aus Angst entstehen schließlich Arbeitsplätze. Und wo man Wachstum predigt, gibt’s auch welches. Und siehe da: schon eröffnet sich ein neuer Markt und bietet die Lösung. Ein „Raccoon Whisperer“ für jeden Pepsi-Automaten in den USA, für jeden Katzenklappenhaushalt in Deutschland – damit wäre schon mal die Zahl der Arbeitslosen um die Hälfte reduziert. Das Tolle ist: der holt die da nicht nur raus, sondern kriegt sie auch da rein! Sicherer fühlt man sich noch dazu. Alles prima.  So funktioniert Wirtschaft, so läuft Politik. Die USA lernt vom Waschbär. So einfach ist das. Und Pepsi schmeckt jetzt noch viel besser. „Zero Pepsi“ (mit echtem Waschbärabdruck) statt Coke Zero.

Bandenkrieg und Gelähmtheit in Deutschland, Wirtschaftswachstum in den USA. Und das alles dank dem Tier. Weil der Arbeiter tot ist (siehe Hasennachrichten).  An dieser Stelle, als kleiner Ausblick, sei nur einmal daran erinnert, daß es in der DDR ein Werbeplakat zum Anruf des Wirtschaftswachstums  gab mit dem Slogan: „Aus den Betrieben ist noch viel mehr rauszuholen.“ Daß ein Großteil der damaligen Arbeiter das miß- oder eben gerade richtig verstanden hat, nur die Politik nicht, hat zu dem geführt, was bekannt ist. Da kann man sich was abgucken. Darin liegt ein Ansatz im Umgang mit der Krise. Sogar eine Utopie. Danke Waschbär! Klau weiter!

Quote of the Day: Voltaire

30. Juni 2010 by

(c) Michael Allman Conrad

Kein Hase, aber doch dem Tier verbunden: Voltaire

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„There are two things for which animals are to be envied: they know nothing of future evils, or of what people say about them.“

(Brief von 1739)

Das Ende der Katzenklappe

30. Juni 2010 by

Beschaffungskriminalität und Gewalt gegen Menschen – der Waschbär benimmt sich nicht und gerät zunehmend ins Visier.

Waschbären brechen immer häufiger in Eigenheime ein. Die Raubüberfälle versetzen ganze Wohnviertel in Angst und Schrecken. Familie B. aus H. konnte den Überfall auf Video festhalten. Frau B.: „Ich hatte Angst um meine Kinder“. Nichts für schwache Nerven.

Die Angriffe haben heftige Diskussionen über die Abschaffung der Katzenklappe in deutschen Gemeinden ausgelöst. Der Verband deutscher Hauskatzen protestiert. Die Mobilität der Katzen dürfe aus Angst vor dem dahergelaufenen Waschbären nicht gefährdet werden. Viele befürchten einen Bandenkrieg.